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Zehntenplatz 3
Kauf und Umbau, Zehntenplatz 3, Willisau
Das altehrwürdige Wohnhaus «vor den Pforten vom Städtli Willisau» neben dem Obertor und der Heilig Blut Kapelle hat einen sehr wichtigen und markanten Platz in Willisau. Unsere Absicht zum Kauf und Renovation der Liegenschaft Zehntenplatz 3 wurde vom Stadtrat vor rund 6 Jahren abgelehnt. Jetzt ist die Zeit «reif» geworden und die Peter Stiftung konnte das Haus erwerben.
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Eine Kombination der drei Machbarkeitsstudien könnte zum Ziel führen. Der Umbau/Ausbau gemäss Studie Variante 1 mit drei Wohnungen mit einem tieferen Anbau gemäss Variante 3 jedoch ohne Lift und dem südlichen Eingangsbereich gemäss Variante 2 könnten wir uns sehr gut vorstellen. So können das Treppenhaus und die Kammerung erhalten bleiben.
In unserem Projektvorschlag haben wir alle Wände sowie möglichst viel von der guten Substanz beibehalten.
Wir sind zuversichtlich, dass wir den Zugang zu unserem Städtli Willisau so verschönern können.
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Kreisel Grundmatt, Willisau
Ein Ringli weist den Weg ins Zentrum
Willisau. Nach Abschluss der Bauarbeiten an der Ettiswilerstrasse schmückt eine mächtige Skulptur den Kreisel Grundmatt: Der Wegweiser mit der gestalteten Eisenplastik ist eine Schenkung von Lucas und Yvonne Peter an die Stadt Willisau.
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Zeitungsbericht Willisauer Bote (26.04.2024)
«Kreisel sind die Visitenkarte einer Gemeinde. Der erste Eindruck muss stimmen», sagt Lucas Peter. Er soll einladen, das Städtchen zu besuchen. Die Idee eines attraktiven Kreiselschmucks beschäftigt Peter schon länger. Jetzt hat er sie zusammen mit zwei ehemaligen Willisauer Schulkollegen des Jahrgangs 1959 konkretisiert: Bildhauer Thomas Heini und Hilmar Tolusso von der gleichnamigen Steinindustriefirma bringen die notwendige Fachkompetenz mit. Den ehemaligen Schulkollegen ist es ein Anliegen, mit diesem Projekt einen aktiven Beitrag für die Stadt Willisau zu leisten.
Für Yvonne und Lucas Peter war von Anfang an klar, dass ein Ringli-Motiv die Installation prägen sollte. Thomas Heini war davon aber gar nicht begeistert. «Ringli gibt es schon genügend bei allen Willisauer Ortseinfahrten», wandte er ein. Man einigte sich schliesslich auf das Projekt «Wegweiser nach Willisau». Nicht ganz ohne Ringli allerdings: Wie das Original Willisauer Ringli sei die Eisenplastik «rund, dünn und hart und hat ein Loch», sagt Lucas Peter. Fehlt nur noch die braune Farbe. Dafür wird der Zahn der Zeit sorgen, ergänzt er schmunzelnd.
Granit und Stahl
Entstanden ist eine von Bildhauer Thomas Heini geschaffene Metallskulptur in Form zweier ineinandergreifender Stahlringe, die an zerbrochene Ringli-Stücke erinnern. Sie steht auf einem Natursteinsockel aus Calanca-Gneis. Der «Wegweiser» ist ein Werk von Hilmar Tolusso. Der Zeiger aus massivem Granit aus dem Calancatal ist rund elf Meter lang und wiegt 20 Tonnen. Trotz dieser imposanten Masse wirkt er leicht und schwerelos. Die Skulptur aus einer unbehandelten Boden- und zwei Metallplatten aus 30-mm-Stahl ist vier Tonnen schwer. Das Kreiselauge schliesslich hat einen Durchmesser von 18 Metern und beansprucht eine Fläche von 250 m2. An der Realisation waren ausschliesslich Willisauer Firmen beteiligt – ein wichtiges Anliegen der Initianten.
Eine Schenkung
Ganz ohne Geburtswehen ist die Skulptur aber nicht entstanden. Der Kanton hatte bei der Vorabklärung grosse Bedenken und das Baugesuch zunächst aus Sicherheitsgründen sistiert. Dank einem klärenden Gespräch konnten die beanstandeten Punkte aber bereinigt und die Bewilligung erteilt werden – mit einer Konzession über 60 Jahre. Laut Schenkungsvertrag zwischen Lucas und Yvonne Peter und der Stadt Willisau bleibt der «Wegweiser» mindestens zehn Jahre bestehen und wird von der Stadt unterhalten.
Einen sechsstelligen Betrag für ein solches Projekt zu investieren, ist keine Selbstverständlichkeit. Yvonne und Lucas Peter sind sich bewusst, dass nur wenige diese Möglichkeit haben. Aber wenn die monetären Voraussetzungen vorhanden sind, brauche es auch die Freude und Überzeugung, eine Idee umzusetzen: «Wir haben es gemacht und hoffen, dass dieser Kreiselschmuck guten Anklang findet.»